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Auf dieser Seite werden Begriffe einfach erklärt, ohne die kaum ein Gespräch über Aquarien verständlich ist. Die Definitionen sind kurz und erheben keinen wissenschaftlichen Anspruch: Sie sollen Ihnen helfen, Anleitungen, Artbeschreibungen und Tipps erfahrener Aquarianer sicher zu verstehen.

Klares Wasser ist nicht gleich sauberes Wasser. Die für Fische gefährlichsten Stoffe sind unsichtbar – deshalb vertrauen Aquarianer nicht ihren Augen, sondern ihrem Verständnis dessen, was im Becken vor sich geht.

— Gedanke am Rande

Wasser

Stickstoffkreislauf
Eine Kette von Umwandlungen: Aus Fischausscheidungen und Futterresten entsteht Ammoniak, das nützliche Bakterien zunächst zu Nitrit und dann zu Nitrat abbauen.
Ammoniak
Ein Stoff, der aus Ausscheidungen und faulendem Futter entsteht. Er ist giftig für Fische, deshalb ist seine Anreicherung im Aquarium besonders gefährlich.
Nitrit
Ein Zwischenprodukt des Stickstoffkreislaufs, in das Bakterien Ammoniak umwandeln. Ebenfalls giftig für Fische.
Nitrat
Das Endprodukt des Stickstoffkreislaufs. Weniger giftig als Ammoniak und Nitrit, reichert sich aber nach und nach an und wird durch regelmäßige Teilwasserwechsel entfernt.
Teilwasserwechsel
Der regelmäßige Austausch eines Teils des Aquarienwassers gegen vorbereitetes Frischwasser. Er entfernt angesammelte Stoffe, ohne das eingespielte Gleichgewicht zu zerstören.
Wasseraufbereiter
Ein Mittel zur Vorbereitung von Leitungswasser. Er wird vor allem gegen Chloramin gebraucht, das sich durch Abstehenlassen nicht verflüchtigt.

Technik

Filter
Ein Gerät, das Wasser durch einen Schwamm oder ein anderes Filtermaterial leitet. Neben der mechanischen Reinigung dient es als Zuhause für die nützlichen Bakterien des Stickstoffkreislaufs.
Heizstab
Ein Gerät, das die Temperatur konstant hält. Nicht jede Art braucht ihn, und die Heizleistung richtet sich nach den Ansprüchen der jeweiligen Bewohner.
Beleuchtung
Die Lampe über dem Aquarium, die Pflanzen brauchen und die den Tagesrhythmus der Fische bestimmt. Zu lange Beleuchtung führt oft zu starkem Algenwachstum.
Bodengrund
Sand, Kies oder ein spezielles Substrat am Boden. Darin wurzeln Pflanzen und leben Bakterien, und darunter sammeln sich Abfallstoffe, die mit der Mulmglocke abgesaugt werden.

Bewohner

Vergesellschaftung
Die Fähigkeit von Arten, im selben Aquarium zu leben, ohne einander zu schaden. Sie hängt von Größe, Temperament und Ansprüchen an das Wasser ab.
Quarantäne
Die vorübergehende Haltung neuer Fische, Schnecken oder Pflanzen getrennt vom Hauptaquarium, um eine Krankheit rechtzeitig zu erkennen und nicht auf andere zu übertragen.
Schwarmfische
Arten, die in der Natur in Gruppen leben und allein unter Stress geraten. Sie werden in einem kleinen Schwarm von Artgenossen gehalten.
Invasive Art
Ein Lebewesen, das in eine ihm fremde Natur gelangt und heimische Arten verdrängt. Ausgesetzte Aquarienfische, Schnecken und Pflanzen können zu solchen Arten werden und Krankheiten übertragen.

Wo Ihnen diese Begriffe begegnen

  • Praxis

    Schritt-für-Schritt-Beitrag zum stressfreien Teilwasserwechsel. Außerdem hier: der Beitragskatalog.

  • Fragen

    Kurze Antworten zu Leitungswasser, Vergesellschaftung von Fischen, Pflege und ersten Warnzeichen.

  • Themen

    Vier große Themen: Wasser und Stickstoffkreislauf, Technik, Aquarienbewohner und regelmäßige Pflege.

  • Leselisten

    Lesewege: der erste Monat mit Aquarium, ein Aquarium mit Kind, Pflanzen und Schnecken.

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Quellen

  • Aquaristik-Ratgeber für Einsteiger
  • Fachliteratur zu biologischen Invasionen

Die Angaben entsprechen dem Stand am Erstellungsdatum der Seite. Fische, Pflanzen und Wirbellose haben sehr unterschiedliche Ansprüche. Prüfen Sie deshalb vor dem Kauf eines neuen Bewohners unbedingt die Anforderungen genau dieser Art.